+++ FFC Zuchwil 05 - FC Rapperswil Jona 4 : 1 (4:1) | Tore: 11.Lindemann 1:0, 19.Zürny 2:0, 30.Herrmann 3:0 (ET), 36.Künzler 3:1, 37.Zürcher 4:1 +++


4.Oktober 2009 | 16.00 Uhr | NLA
FFC Zuchwil 05 (8.) - FC Rapperswil Jona (7.)

Spielort
Zuchwil, Sportzentrum SZZ

Schiedsrichter
Nicolas Bersier
SRA: Guillaume Monti
SRA: Ludovic Dedominici

Zuschauer: 160

Tore
11. Lindemann 1:0
19. Zürny 2:0
30. Herrmann 3:0 (Eigentor)
36. Künzler 3:1
37. Zürcher 4:1

FFC Zuchwil 05
Kohler; Gianforte, Stampfli, Vögeli, Barrer; Trachsel, Zahnd (59.Ehrenbolger; 71.Scherrer), Imboden, Zürny; Lindemann (40.Hofstetter), Zürcher

FC Rapperswil Jona
Ehrismann; Zuppiger (16.Willi), Kalberer, Gebert, Tran; Herrmann, Bürgi, Knöpfel, Bernhardsgrütter; Alabor, Künzler

Karten
57. Graf (Gelb)

Bemerkungen
Zuchwil ohne Trüssel (verletzt), Crausaz, Gatto, Probst (alle Ferien) und Roschi (Ersatzgoalie, abwesend). 57.Zahnd verletzt ausgeschieden



 

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Klarer Sieg gegen den Aufsteiger

Dem 2:1-Heimsieg gegen Vize-Schweizermeister Yverdon liessen die mit dem letzten Aufgebot angetretenen Zuchwilerinnen nun einen 4:1-Erfolg gegen NLA-Aufsteiger Rapperswil-Jona folgen. Das klare Resultat stand dabei schon zur Pause fest.

Die stark ersatzgeschwächten Zuchwilerinnen bestimmten das Spiel gleich von Beginn weg klar. Dies obwohl mit Trüssel (verletzt), Gatto, Probst, Crausaz (alle Ferien) und Roschi (abwesende Ersatztorfrau) gleich mehrere Spielerinnen fehlten. So hatte Zuchwils Trainer Peter Baumann mit Ehrenbolger, Hofstetter und Güggi nur noch drei U18-Spielerinnen auf der Bank, die allesamt höchstens je 16 Jahre alt sind. Wie akut die Personalknappheit ist, zeigt die Tatsache auf, dass mit Scherrer in der 71. Minute sogar die Zuchwiler Ersatztorfrau als Feldspielerin eingesetzt werden musste. Dennoch dominierten die Einheimischen vor 160 Zuschauern das Spiel von A bis Z. In der elften Minute bediente Zürcher herrlich Lindemann, die aus 20 Metern mit einem Aufsetzer zum 1:0 traf. «Der Ball kam so ideal zu mir, dass ich sogar einen Schuss mit dem viel schwächeren linken Fuss wagte und damit Erfolg hatte», freute sich die 23-jährige Deutsche über ihr Tor. Acht Minuten später bereits das 2:0: Zürny verwertete aus 24 Metern einen Abpraller souverän. Nach einer halben Stunde spedierte Rapperswils Herrmann eine Zürcher-Flanke ins eigene Tor – 3:0. Und als Künzler Zuchwils Torfrau Kohler mit einem haltbaren Bogenball zum 3:1 erwischte (36.) traf Zürcher auf der Gegenseite gleich nach dem Wiederanstoss zum entscheidenden 4:1.

Ruppige Spielweise
In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Zuchwilerinnen aufs Resultathalten, wobei die Rapperswilerinnen eine immer ruppigere Gangart an den Tag legten. «Seitens der Gäste wurde das Spiel zusehends aggressiver und man spürte ihre Müdigkeit und ihren Frust», analysierte Tamara Zürcher, die mit einem Tor und einem Assist die herausragende Zuchwilerin in einem kompakten Team war. Eigentlich traf die erfahrene Stürmerin zweimal, «denn es war auch mein Flankenball, den Herrmann zum 3:0 ins eigene Tor ablenkte». Dabei war lange gar nicht sicher, ob die 21-Jährige überhaupt spielen konnte. «Ich war drei Tage lang krank und auch der Arzt konnte nicht herausfinden, was mich in der Bauchgegend überhaupt plagte.» Kam noch dazu, dass Zürcher in der 67. Minute von einer Rapperswilerin hart gefoult worden war. Im Gegensatz zu Zürcher, die nur eine leichte Rückenverletzung davontrug, erwischte es zehn Minuten zuvor Tamara Zahnd bei einem Foul von hinten von Bürgi viel schlimmer. «Ich befürchte, dass das Aussenband gerissen ist», so Zuchwils Trainer Peter Baumann, der eine unruhige Nacht hinter sich hatte. «Denn ich wusste wirklich nicht, wen ich überhaupt aufstellen sollte.» Der Sieg gegen den Aufsteiger sei ein Muss gewesen. «Dabei spielt es keine Rolle wie er zustande gekommen ist» sagte Baumann, dessen Team nach hinten nun ein Polster von fünf Punkten auf den Barrageplatz (Rang 9) und erst noch eine Partie weniger ausgetragen hat. «Dieser Sieg gegen ein enttäuschendes Rapperswil-Jona, das nur aufs Zerstören aus war, gibt meinem Team nun etwas Luft, sodass wir in Ruhe weiterarbeiten können.» Am nächsten Samstag (18 Uhr) empfangen die Zuchwilerinnen nun den souveränen Leader FC Zürich.

Letzte Begegnungen
Noch keine Begegnungen gegen diesen Gegner

 

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